Der Kiez um die Langhansstraße soll Sanierungsgebiet werden. Die vorbereitenden Untersuchungen dafür starten voraussichtlich noch im September. An einem Infoabend, initiiert gemeinsam von der Interessengemeinschaft Weißenseer Spitze und der Berliner SPD-Abgeordneten Clara West, konnten sich Anwohner am Montag, 16. September 2019, über das Vorhaben informieren.

Neben Clara West saßen auch Marion Koch und Andreas Domke von der IG Weißenseer Spitze auf dem Podium. Als Experten waren zudem Christoph Speckmann, Fachbereichsleiter Stadterneuerung im Bezirksamt Pankow, und Mike Szidat (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung der BVV Pankow, in das voll besetzte Theater der Brotfabrik am Caligariplatz gekommen, um Fragen zu beantworten und mit den Bürgern über mögliche Vor- und Nachteile eines Sanierungsgebiets zu diskutieren.

Sanierungsgebiet – was nun?

So interessierte die Teilnehmer der Veranstaltung unter anderem etwa, wie das Sanierungsgebiet bemessen werde, wie die Aufwertung von Infrastruktur und Umfeld im Kiez konkret aussehen könnte und wie die Interessen der Anwohner Berücksichtigung finden. Auch wollten die Bürger wissen, ob die Entscheidung für ein Sanierungsgebiet zu einer weiteren Steigerung von Gewerbe- und Wohnmietpreisen führe und inwieweit Grundeigentümer in Zukunft damit rechnen müssen, in Form eines sogenannten Ausgleichsbeitrags selbst zur Kasse gebeten zu werden.

Vorbereitende Untersuchung als Basis

Einige dieser Fragen ließen sich zwar zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beantworten, da zunächst die vorbereitenden Untersuchungen abgeschlossen werden müssen. Erste Informationen bietet jedoch die Leistungsbeschreibung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zur nun anlaufenden vorbereitenden Untersuchung: